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Bericht über Konzert „Winterreise“ (von Franz Schubert)


mit Robert Holl, Bass, und Oleg Maisenberg, Klavier, im Augustinus-Saal des Stiftes Klosterneuburg im Rahmen des Beethoven-Festivals 2014

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Beethoven Festival 2014: Große Begeisterung bei der „Winterreise“ von Franz Schubert mit Robert Holl und Oleg Maisenberg

Einen ergreifenden Abend der Sonderklasse boten zwei ganz große Künstler in ihrer Darstellung der „Winterreise“ von Franz Schubert in einem Konzert, das im Rahmen des Beethoven Festivals 2014 am 20. Mai 2014 im Stift Klosterneuburg-Augustinus-Saal stattgefunden hat: Der Bass Robert Holl gestaltete den einsamen Wanderer in Schuberts berühmtem Liederzyklus nach Texten von Wilhelm Müller berührend, er „identifizierte“ sich gleichsam mit dem Wanderer. Der große Pianist Oleg Maisenberg, Meister subtiler Anschlagskultur, war ihm kongenialer Partner. Das begeisterte Publikum dankte den Künstlern mit langem Applaus für diesen herausragenden Abend. Prof. Susanne Rittenauer, Gründerin und Intendantin des Beethoven Festivals: „Ich bin glücklich, dass es uns heuer gelungen ist, diese beiden großartigen Künstler für die Konzerte des bereits fünften Beethoven Festivals zu gewinnen.“ Gemeinderat Karl Weiss beglückwünschte die Künstler und dankte Prof. Rittenauer für die Organisation und Gestaltung der Konzertreihe. Auf dem Bild (v.l.n.r.: Gemeinderat Karl Weiss, Oleg Maisenberg, Prof. Susanne Rittenauer, Robert Holl)

„Schicksalshaft“


Klavierabend 4-händig "Schicksalshaft" am 12.5.2014

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„Schicksalshaft“ war das Motto des Konzerts mit dem virtuosen Klavierduo Christopher Devine und Mehrdokht Manavi, der im Rahmen des Beethoven Festivals 2014 im Beethoven-Saal in Heiligenstadt stattfand.

In der 4-händigen Fassung für Klavier boten die Künstler die monumentale „Schicksalssymphonie“ Beethovens und präsentierten ein Feuerwerk mit nahezu orchestraler Wirkung. Christopher Devine, einer der großen jungen Pianisten, der schon im Wiener Musikverein aufgetreten ist und bereits das Gesamtwerk für Klavier von Debussy eingespielt hat, erläuterte das „Schicksalshafte“ der einzelnen Werke: Bei Beethoven war es die beginnende Taubheit. Schuberts f-Moll-Fantasie zu vier Händen ist eines seiner berührendsten Spätwerke – Schubert war sich seines nahenden Endes bewusst. Brahms' virtuose und seit ihrer Komposition beliebten und berühmten Ungarischen Tänze hatten – schicksalshaft – einen durchaus positiven Anteil an Brahms' Lebenshaltungskosten. Frenetischer Jubel für einen Abend mit Virtuosität, Brillanz und Sensibilität.

Herzmanovsky-Orlando wiederbelebt


Lesung und Musik sorgten für Begeisterung

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Fritz von Herzmanovsky-Orlando, der skurrile österreichische Erzähler, erlebte im Beethoven-Saal in Heiligenstadt eine wahre Auferstehung ! Fritz von Friedl begeisterte mit literarischen Köstlichkeiten des Altmeisters die zahlreichen Besucher, die auf Einladung des Beethoven Center Vienna in den Beethoven-Saal in Heiligenstadt gekommen waren. Die musikalische Umrahmung mit Werken von Beethoven, Schubert, Brahms und Kreisler präsentierten die virtuosen jungen Künstler – die aus der Ukraine stammende Violinistin Vera Zhuk, die kürzlich Preisträgerin im berühmten Fidelio-Wettbewerb wurde, und der souveräne junge Klaviervirtuosen Pavel Kachnov. Dazu Prof. Susanne Rittenauer, Präsidentin des Beethoven Center Vienna: „Fritz von Herzmanovsky-Orlando, der vor 60 Jahren verstorben ist, hat bei diesem Abend eine echte Renaissance erfahren. Es wäre schön, wenn man diesen grandiosen Altmeister der Erzählkunst auch jungen Österreichern näher bringen könnte.“

Neuer Artikel über das BEETHOVEN FESTIVAL 2014


Bericht über das bevorstehende Beethoven Festival 2014 erschien am 31. März im "Wellcome Online-Magazin".

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Das Beethoven Festival findet heuer bereits zum fünften Mal statt, an historischen Plätzen und authentischen Orten in Niederösterreich und Wien. Die Atmosphäre des Wienerwaldes vermag heute sowie in der Zeit, als unsere großen Komponisten wie Beethoven und Schubert gelebt haben, die Sinne zu stärken und die Phantasie schweifen zu lassen. Im prachtvollen Ambiente des Stiftes Klosterneuburg/Augustinus-Saal treten hochkarätige Künstler wie der weltberühmte Pianist Oleg Maisenberg, der ausdrucksstarke Bass Robert Holl, sowie das virtuose Giocoso Streichquartett und der gleichzeitig virtuose sowie sensible Mozart- und Beethoven-Interpret Pianist Alejandro Picoleonis auf. Sie haben sich Beethoven, Schubert und Mozart – einer Reise in die Natur und die Poesie - verschrieben.
Mehr Informationen über die Konzerte finden Sie auf der Webseite des "Wellcome Online-Magazines" oder bei uns unter Veranstaltungen

Konzertabend mit Adam Javorkai/Cello und Clara Biermasz/Klavier


Bericht über Konzert Adam Javorkai/Cello und Clara Biermasz/Klavier am 2. März 2014 im Beethoven-Saal in Heiligenstadt

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Einen fulminanten Erfolg feierte das Duo Adam Javorkai/Cello und Clara Biermasz/Klavier am Sonntag, 2. März 2014, bei einem Konzert, das das Beethoven Center Vienna im Beethoven-Saal in Heiligenstadt veranstaltete. Mit der Sonate in a-Moll Op. 36 von Edvard Grieg für Cello und Klavier, den 7 Variationen „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ von Beethoven, und „Le grande Tango“ von Astor Piazzola begeisterten die beiden grandiosen Musiker das zahlreiche Publikum. Der virtuose Ausnahmecellist, der gebürtige Ungar Adam Javorkai, wurde bereits von der Bank Austria zum „Artist of the Year“ gewählt, neben zahlreichen ersten Preisen und Sonderpreisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben, die er als Solocellist, gemeinsam mit seinem Bruder Sandor Javorkai und seiner Duopartnerin Clara Biermasz bereits eingeheimst hat. Adam Javorkai bedankte sich beim Publikum für den frenetischen Applaus mit den „Zigeunerweisen“ von Sarasate. Sein „musikantisches“, ausdrucksstarkes und hingebungsvolles Spiel beeindruckte auch Wr. Philharmoniker Rudolf Nekvasil: „Sein Ton schwebt von selbst, das Vibrato ist kein Selbstzweck bei ihm. Der Klang, den Javorkai am Cello entwickelt, ist schwebend.“ Berührend waren auch seine Kantilenen, auch im Zusammenspiel mit der Pianistin Clara Biermasz.


Nach dem Konzert präsentierte das Erfolgsduo seine neue CD mit Werken von Grieg und Brahms.


Prof. Susanne Rittenauer

Lieder über Liebe und Sehnsucht– und das Jahr 1913


Lieder über Liebe und Sehnsucht – und das Jahr 1913 – das war das Motto des Abend, der von dem “Beethoven Center Vienna” unter der Leitung von Susanne Rittenauer veranstaltet wurde.

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Ein reizvolles Programm mit einer hervorragenden Lesung von Fritz v. Friedl aus dem Buch “1913″ von Florian Illies. Eine launige, dennoch packende Milieuschilderung dieser Vorkriegszeit. Den musikalischen Teil bestritten die Sopranistin Nicoleta Radu und Nikola Djoric am Konzertakkordeon. Begonnen wurde mit Beethovens “Kennst Du das Land …” und somit wurde man in den Süden geführt, “Canzone napoletane” mit Männertexten hörte ich erstmals von Sopran interpretiert, ein wenig seltsam, aber sehr sauber vorgetragen. Die Tangos und vor allen die Melodien von Franz Lehar liegen der sympathischen jungen Künstlerin aus Rumänien besonders gut. Ein Virtuose auf seinem Instrument ist Nikola Djoric absolut. Der Preisträger zahlreicher Wettbewerbe stellte sein Können sowohl als Solist mit “Tango pur Claude” und als schwungvoller Begleiter der Sängerin unter Beweis. Ein schöner Abend der mit einen Glas Wein vom Weingut Dr. Georg Wailand abgerundet wurde.

Elena Habermann ("Der Neue Merker")

Beethoven Festival 2013 [zum Programm]


Liebe Musikfreunde, liebe Beethoven-Freunde!

Wir freuen uns, dass im Mai und Juni in Wien und Niederösterreich wieder unser Beethoven Festival stattfindet.

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Das Beethoven Festival 2013 ist das bereits vierte des Beethoven Center Vienna, das Konzerte und Veranstaltungen an historischen und authentischen Plätzen für Sie vorbereitet hat, an Orten, wo Beethoven gewohnt hat, wo er aufgetreten ist, wo er seine Kraft für seine großen Werke gefunden hat.

Die „Wiener Musikluft“ hat auch andere Künstler zu großen Kompositionen angeregt, speziell der Vorort Döbling in Wien war wegen seines besonderen Flairs und seiner Atmosphäre Ziel und beliebter Aufenthaltsort großer Meister wie vor allem Beethoven, der fünf Wohnsitze hier hatte, aber auch Franz Schubert, Johann Strauss, Josef Lanner, Franz Werfel, Franz Grillparzer, Alma Mahler-Werfel, Carl Moll, Eduard Bauernfeld u.a. Wir haben deshalb einen Teil des Festivals unter das Motto „Verliebt in Döbling“ gestellt, nach dem gleichnamigen Buch der Wiener Schriftstellerin Hilde Spiel. Als Tochter einer wohlhabenden jüdischen Familie lebte Hilde Spiel die ersten Jahre ihres Lebens in einer Gartenwohnung in der Probusgasse in Heiligenstadt, wo die Familie ihrer Mutter seit Generationen gewohnt hatte. In ihrem Buch „Verliebt in Döbling“ bezeichnet sie den Bezirk Döbling als den vielleicht „schönsten, sicherlich aber traditionsreichsten und geschichtsträchtigsten am Saume Wiens“.

Döbling ist auch Teil des Wienerwaldes, ebenso wie der malerische Ort Klosterneuburg bei Wien. Beethoven war erwiesenermaßen ein großer Naturfreund und liebte Spaziergänge im Freien. Über seine 6. Symphonie, die „Pastorale“, die in Nußdorf und Grinzing entstanden ist, sagte er: „Hier habe ich die Szene am Bach geschrieben, und die Goldammern da oben, die Wachteln, Nachtigallen und Kuckucke ringsum haben mitkomponiert ...“ Seine Sonate „Pastorale“ erhielt den Namen wegen des ländlich-volkstümlichen Charakters und wegen der ruhig-lyrischen Grundstimmung. Daher steht das Festival auch unter dem Motto „Beethoven, der Wienerwälder“. Im prachtvollen Augustinus-Saal des Stiftes Klosterneuburg geben sich beim Beethoven Festival 2013 große Pianisten wie Paul Badura-Skoda oder Gottlieb Wallisch ein Stelldichein, in Döbling widmet sich der Grandseigneur der Wiener Klassik, Pianistenlegende Jörg Demus, den letzten Werken von Beethoven, Schubert und Brahms.

Beethoven hat mit seiner gewaltigen Musik auch Schriftsteller inspiriert. So ist die „Kreutzersonate“ für Violine und Klavier die Basis für die Novelle des russischen Schriftsteller Leo Tolstoj „Die Kreutzersonate“. Das große dramatische Werk rezitiert der Schauspieler Fritz v. Friedl, der junge russische Violinist Yury Revich, Preisträger des „Young Musician Awards – die Bernsteingeige“ 2012 des Beethoven Center Vienna, interpretiert mit Magda Amara, Klavier, dieses gewaltige Werk Beethovens und führt zur russischen Musik und Mentalität mit Werken von Rachmaninoff (Vocalise), Tschaikowsky, u.a. Ebenfalls im Stift Klosterneuburg. „Beethoven und die russische Seele präsentieren Revich und Amara auch im Hotel Beethoven im 6. Bezirk, gleich beim Theater a.d.Wien. Bei diesem Konzert blicken die Konzertbesucher sogar direkt auf das berühmte „Papageno-Tor“.

Liebes Publikum, liebe Freunde der Wiener Klassik und der Werke Beethovens! Besuchen Sie uns und genießen Sie auch heuer wieder unsere Konzerte. Großartige Künstler geben uns und vor allem Ihnen wieder die Ehre in sorgfältig ausgewählten Programmen. Internationale Stars, die auf den Bühnen der ganzen Welt zu Hause sind, und hervorragende junge Künstler, die auf dem Weg zur großen Karriere sind.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Vergnügen!

„Von Herzen – möge es wieder zu Herzen gehen“
Ludwig van Beethoven – Motto zur Missa Solemnis


>>Programm<<

Ein Abend mit Ioan Holender


„Ich bin noch nicht fertig."

Erinnerungen und mehr ...


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Großer Abend mit Ioan Holender und Stars von morgen im Zögernitz

Zu einem fulminanten Erfolg gestaltete sich der „Abend mit Ioan Holender“, den das Beethoven Center Vienna in der Residenz Zögernitz veranstalte. Der längst dienende Operndirektor sprach über seine Jugend in Rumänien, sein aufregendes Leben in der Wiener Staatsoper, das Wiener Kulturleben, über musikalisches Talent und den Unterschied zwischen Beruf und Berufung in der Musik. Und darüber, dass es keinen Unterricht dafür gibt, Direktor der Wiener Staatsoper zu sein. Er sprach über die Wiener Philharmoniker, seine Beziehung zu Regisseuren und über den wichtigsten Auftrag eines Operndirektors, das zahlende Publikum zufrieden zu stellen. Dazu las Holender Passagen aus seinem Buch „Ich bin noch nicht fertig“. Sein Gesprächspartner Botschaftsrat Dr. Gabriel Kohn, der Vizedirektor des Rumänischen Kulturinstitutes in Wien, erwies sich als versierter Interviewer und anregender Gesprächspartner: „Herr Holender, haben Sie bei Ihrer umfangreichen Tätigkeit in der Oper nie Angst davor gehabt, ins Burnout zu fallen?“ Darauf Holender: „Ich habe für die Oper gebrannt und bin in den vielen Jahren ausgebrannt in der Oper – da kann man kein Burnout mehr bekommen.“ Heute ist sein Terminkalender voll mit Sendungen für „Servus TV“, als Advisor des Spring Festivals in Tokio und Künstlerischer Berater der Metropolitan Opera in New York, sowie als Künstlerischer Leiter und Präsident des Enescu- Musikfestivals und Musikwettbewerbes in Rumänien, als Lehrbeauftragter an der Donau-Universtät Krems und des Institutes für Theater-, Film- und Medienwissenschaften der Universität Wien sowie als Juryvorsitzender und -mitglied zahlreicher Gesangswettbewerbe.

Grandios das musikalische Programm mit dem virtuosen russischen Violinisten Yury Revich, dem Preisträger des „Young Musicians Award – die Bernsteingeige“ des Beethoven Center Vienna. Er begeisterte das Publikum – bereits in seiner Jugend mit großer Bühnenpräsenz - mit Werken von Massenet (Meditation), Paganini (Campanella), Beethoven (Romanze in F-Dur) und Rachmaninoff (Vocalise, Serenade, Danse hongroise) . Sein betörender Violinklang wurde kongenial begleitet von der Pianistin Magda Amara. Sehr ausdrucksstark gestaltete sich auch das Spiel der beiden blutjungen Cellistinnen Alina Holender und Alexandra Kahrer mit Bearbeitungen für zwei Violoncelli von Werken von Johann Strauss und Jaques Offenbach. Hinreißend als Abschluss des Abends Sopranistin Katharina Melnikova, die den erfahrenen Stimmenkenner Ioan Holender regelrecht „um den Finger wickelte“ mit enormem Stimmvolumen und hinreißender Darstellung der Arie der Norina aus Donizettis „Don Pasquale“ und der Adele aus der „Fledermaus“ von Johann Strauss. Sie erntete Begeisterungsstürme aus dem Publikum. Über den Erfolg freute sich Susanne Rittenauer, Präsidentin des Beethoven Center Vienna und Organisatorin des Beethoven Festivals: „Ich bin sehr froh darüber, dass wir immer wieder zukünftige Stars entdecken. Den Namen Katharina Melnikova wird man sich merken müssen.“

Unter den zahlreichen Gästen: Der Solocellist der Wiener Philharmoniker Prof. Franz Bartolomey, Botschaftsrätin Dorota Kaindel vom Polnischen Kulturinstitut in Wien, Botschaftsrätin Lorena Feruta von der Rumänischen Botschaft, der Generalsekretär der Österreichisch-Rumänischen Gesellschaft Mag. Lukas Vosicky, sowie zahlreiche Musikfreunde aus Wien, Russland und Rumänien.

Der Abend fand auch im Rahmen des „Tagebuchtages 2012“ statt, einer jährlichen Veranstaltungsreihe, die von Traute Molik-Riemer ins Leben gerufen wurde, um – vor allem auch junge – Menschen dazu anzuregen, ihre Erlebnisse und Erinnerungen in ein Tagebuch zu schreiben. Frau Molik-Riemer überreichte Frau Rittenauer nach der Veranstaltung ein mit einem Beethovenkopf geschmücktes Tagebuch, um ihre Erlebnisse mit dem Beethoven Center niederzuschreiben.

Beethoven Center Vienna - Pressebericht

Für den Inhalt verantwortlich: Susanne Rittenauer

YOUNG MUSICIANS AWARD [English Version]


Die Bernsteingeige

Verleihung an den 20 jährigen russischen Violinisten Yury Revich


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Der „Young Musicians Award – die Bernsteingeige“ wurde vom Beethoven Center Vienna erstmals im Rahmen des Beethoven Festivals an den jungen russischen Violinisten Yury REVICH verliehen. „Das Beethoven Center Vienna will mit der Vergabe des Awards einen jungen Künstler, der von seinen außergewöhnlichen Voraussetzungen her eine internationale Karriere erwarten läßt, auf seinem Weg unterstützen und begleiten“, erklärte Susanne Rittenauer, die Präsidentin des Beethoven Center Vienna.

Yury Revich wird zudem als „Musikalischer Botschafter des Beethoven Center Vienna“ in seiner Heimat Russland die Beziehungen zwischen russischen und österreichischen Musikern verstärken.

„He's only 18 years old, but already regarded as a young Paganini. This is the Russian Violinist Yury Revich“, so urteilte Radio Uno, Italien, bereits vor zwei Jahren.

Der 20 jährige Shooting-Star besticht durch stupende Technik und ausdrucksstarke Klangschönheit sowie bereits heute durch unverwechselbare Tonqualität. Der vielfache Preisträger mit bereits intensiver Konzerttätigkeit, ist Schüler des großen Violinpädagogen Pavel Vernikov. Yury Revich ist im Rahmen des Beethoven Festivals 2012 aufgetreten, das bereits zum dritten Mal vom Beethoven Center Vienna veranstaltet wird. Er hat das Publikum mit seiner Interpretation der „Kreutzersonate“ von Beethoven und mit Werken russischer Komponisten fasziniert.

Yury Revich spielt auf einer Violine Balestrieri 1783, die ihm von der Familie Goh Stiftung in Singapur zur Verfügung gestellt wurde.

Die Verleihung des „Young Musicians Award“ fand in der historischen Residenz Zögernitz im „Johann-Strauss-Saal“ in Wien/Döbling statt. Der junge Virtuose dankte für die Auszeichnung mit einem eindrucksvollen Konzert. Er interpretierte Werke von Bach, Händel-Halvorsen und Piazzola (mit dem virtuosen Akkordeonisten Nikola Djoric). Außer der symbolischen Ehrung mit Urkunde und Bernsteingeige erhält der junge Künstler das Engagement, zwei Abende im Rahmen des Beethoven Festivals 2013 zu gestalten.

Rede von Prof. Pavel Vernikov


YOUNG MUSICIANS AWARD

Die Bernsteingeige


zur Rede

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bedauere sehr, dass ich an der heutigen Veranstaltung wegen der unvorhergesehenen Umstände persönlich nicht anwesend sein kann.

Ich bin sehr froh, dass heute die Auszeichnung des Beethoven Centers Vienna meinem Schüler Yury Revich verliehen wird. Besonders freut es mich, dass diese von dem Zentrum verliehen wird, das den Namen des Mannes trägt, der für uns Musiker heilig ist.

Ich wurde in Odessa geboren und dort lernte ich auch. In einer Stadt, wo auch solche berühmte Musiker wie David Oistrach, Milstein, Mischa Elmann, Swjatoslaw Richter, Emil Gilels und viele andere geboren und aufgewachsen sind.

Dann studierte ich in Moskau bei Oistrach. Und ich bemühe mich die Traditionen dieser Plejade fortzusetzen und diese Erfahrung meinen jungen Schülern im Konservatorium Wien und der Lausanne High School weiterzugeben.

Für meine Schüler und mich selbst ist es sehr wichtig, in der Hauptstadt der klassischen Musik zu leben und jeden Tag mit diesen langjährigen Traditionen in Berührung zu kommen.

Vor 4 Jahren hatte ich Yury bei einem Oistrach-Wettbewerb in Moskau gehört, wo er einer der Gewinner wurde. Ich erkannte in ihm ein grosses Potenzial. Sein Talent hatte mich beeindruckt. Zu jener Zeit hatte Yury schon viele große Konzerte hinter sich und gewann auch viele Wettbewerbe.

Und als Yury seinen Wunsch äußerte, nach Wien zu kommen und in meine Klasse einzutreten, begann ich mit großer Freude und Enthusiasmus mit ihm zu arbeiten.

Die Jugendlichen meiner Klasse helfen und unterstützen einander, und viele sind auch Preisträger prestigeträchtiger internationaler Wettbewerbe geworden.

Yury ist ein sehr talentierter Geiger. In der nächsten Saison erwarten ihn viele interessante und verantwortungsvolle Debüts. In der vorigen Woche kehrte er von einem Radio-Wettbewerb aus Frankreich zurück, wo seine Konzerte einen großen Erfolg hatten. Im August soll seine Debüt- CD herausgegeben werden.

Ich denke, dass die Auszeichnung des Beethoven Center Vienna eine große Ehre für einen jungen Musiker ist. Und sie hilft ihm bestimmt auf seinem weiteren schöpferischen Weg.

Ich gratuliere Yury zu diesem Erfolg und vielen Dank dem Beethoven Center Vienna.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend!

Pavel Vernikov

Bericht über den Eröffnungsabend am 14. Mai 2012


Start des Beethoven Festivals 2012 „Beethoven in Döbling“
Festkonzert mit internationalem Besuch – Buchpräsentation einer neuen Beethoven-Biografie zum 200 Jahr Jubiläum des berühmten Briefes an die „unsterbliche Geliebte“

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Das Beethoven Festival 2012 unter dem Motto „Beethoven in Döbling“ wurde Montag, 14. Mai 2012, im Beethoven-Saal in Heiligenstadt in Wien mit dem Festkonzert zum 200 Jahr Jubiläum des berühmten Briefes Ludwig van Beethovens „an die unsterbliche Geliebte“ in Kooperation mit dem Slowakischen Institut in Wien eröffnet, wurde doch die Adressatin dieses Briefes von mehreren Musikwissenschaftlern als Josephine Gräfin Brunsvik aus der heutigen Slowakei erforscht.

Das Beethoven Center Vienna stellte zur Eröffnung des Festivals aus diesem Anlaß eine neue Biografie vor: Beethovens einzige Geliebte und ihre zum Scheitern verurteilte Romanze: „Beethovens Einzige Geliebte: Josephine!“ (2.Aufl.) von John Klapproth bietet Einblick in das Privatleben des berühmten Komponisten.

Der in Geytown, Neuseeland, lebende Autor John E. Klapproth nimmt das Liebesleben Beethovens unter die Lupe. Er enthüllt des Komponisten heimliche Liebesgeschichte und vermittelt so dem Leser einen einzigartigen Einblick in sein persönliches Leben. Vor 200 Jahren schrieb Beethoven einen leidenschaftlichen innigen Liebesbrief an eine ungenannte, mysteriöse Frau. Unter Einbeziehung neuer Dokumente, die kürzlich in europäischen Archiven entdeckt wurden, zeigt Klapproth, daß dieser Brief für Josephine Gräfin von Brunsvik bestimmt war, die er – so wie in mehreren früheren Briefen – seine „einzige Geliebte“, sein „Alles“ und seinen „Engel“ nannte.

Klapproth verweist in seinem Buch auch auf die musikwissenschaftlichen Forschungen der in Kanada geborenen und in Wien lebenden Musikwissenschaftlerin Dr. Rita Steblin, die ebenfalls zu der Erkenntnis gelangt ist, daß die Adressatin des berühmten Briefes nur Josephine sein kann. Klapproth schildert Josephines Konflikt zwischen ihrer Liebe zu Beethoven und den strengen Regeln der starren Klassenstruktur ihrer Zeit. Klapproth: „Josephine spielte eine wichtige Rolle in Beethovens Leben, und diese Biografie Josephines basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.“

Über den Autor: Geboren in West-Deutschland, zog John E. Klapproth nach Neuseeland und lebte eine Zeit lang in Australien. Er studierte Mathematik und Physik in Frankfurt, und Soziologie und Psychologie in Regensburg, und arbeitete dann als Indstrie Psychologe und als Computer-Programmierer. Derzeit ist er bei der Regierung in Wellington, Neuseeland, beschäftigt.

Beethoven Center Vienna Präsidentin und Veranstalterin des Festivals Susanne Rittenauer konnte internationale Gäste begrüßen wie Botschaftsrätin Dr.Viera Polakovikova, die Direktorin des Slowakischen Institutes in Wien und die Direktorin des Musikmuseums in Bratislava und Schloß Dolna Krupa, Dr. Edita Bugalova, den japanischen Kulturattachee Kenichiro Tanaka, und als besonderen Ehrengast den eigens aus Neuseeland angereisten Beethoven-Forscher John E. Klapproth, der sein soeben erschienenes Buch „Beethovens einzige Geliebte: Josephine“ im Dialog mit dem bekannten ORF-Moderator Dr. Otto Brusatti aus dem aktuellen Anlaß vorstellte. Weiters unter den zahlreichen Gästen im historischen Beethovensaal in Heiligenstadt: die Direktorin des Biosphärenparks Wienerwald Mag. Hermine Hackl, war doch Beethoven bei seinen zahlreichen Aufenthalten in Heiligenstadt häufig ein Wanderer im Wienerwald, ein „Wienerwälder“. Die Orte Döblings gehörten zu Beethovens Zeiten noch zu Niederösterreich. Sie wurden erst 1890 in Wien eingemeindet.

Ebenso unter den Besuchern Musikwissenschaftlerin Dr. Rita Steblin, deren Beethoven-Forschungen in die Arbeiten Klapproths einflossen. Unter den Gästen waren auch der Obmann des Tourismusvereins Döbling, Mag. Johannes Hudelist, Abg.Prof. Mag. Franz Karl, der Schauspieler Fritz von Friedl sowie der junge russische Ausnahmegeiger Yury Revich.

Es erklangen die Lieder „An die ferne Geliebte“ und „Adelaide“ von Beethoven mit Ernst Lintner, Tenor, und Susanne Rittenauer, Klavier, sowie das Andante favori, interpretiert von der japanischen Pianistin Keiko Nakai. Aus der Slowakei kamen die großartigen jungen Interpretinnen der Cellosonate Nr. 4 Op. 104, Katarina Hurayova, Cello, und Suzanna Kralikova-Pohunkova, Klavier.

Bericht über die Veranstaltung Signum Saxophonquartett


Residenz Zögernitz, 23.5.12
Begeisterten Applaus fand die Darbietung des Signum Saxophonquartetts und des Akkordeonisten Nikola Djoric.

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Die Künstler aus Deutschland, Slowenien und Serbien boten unter dem Motto „Beethoven goes Balkan“ ein virtuoses Programm. Arrangements für Saxophonquartett von Werken von Grieg und Ravel boten ein spannendes Spektrum. Die eigens für das Beethoven Festival 2012 arrangierte Version des Streichquartett Beethovens Op. 18/2 (1. Satz) für Saxophon-Quartett zeigte die großartige Musik des Titanen Beethoven in einer völlig neuen Sichtweise und führte gekonnt in den 2. Teil des Abends zu den Kompositionen für Saxophon und Akkordeon von Thierry Escaich, Cagdas Dönmezer und Izidor Leitinger mit musikalischen Reisen in die Klezmer und Balkanmusik. Bei diesen Werken rissen die Musiker das Publikum auf höchstem musikalischem Niveau mit.